{"id":213,"date":"2021-05-09T12:09:42","date_gmt":"2021-05-09T12:09:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/?page_id=213"},"modified":"2021-05-09T12:09:42","modified_gmt":"2021-05-09T12:09:42","slug":"katsushika-hokusai-und-die-grosse-welle-vor-kanagawa","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/?page_id=213","title":{"rendered":"Katsushika Hokusai und die Gro\u00dfe Welle vor Kanagawa"},"content":{"rendered":"\n<p>Was f\u00fcr ein h\u00fcbscher Ort, dieses Kanagawa mit seinen bescheidenen H\u00e4usern und Herbergen entlang der gro\u00dfen Ostmeerstra\u00dfe T\u014dkaid\u014d. In der Bucht liegen einige Fischerboote vert\u00e4ut, denn langsam n\u00e4hert sich der Abend. Wanderer gehen die H\u00e4user entlang, die sich noch nicht entschieden haben, ob sie bereits hier n\u00e4chtigen sollen, obwohl sie von aufdringlichen Hausm\u00e4gden dazu aufgefordert werden. Oder bleibt noch genug Zeit, zur n\u00e4chsten Station weiterzuziehen? (Um zehn Uhr abends wurden alle Tore verschlossen, wer dann keine Bleibe hatte, musste drau\u00dfen n\u00e4chtigen).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"669\" src=\"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/001_19-Hiroshige-Kanagawa-1024x669.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-214\" srcset=\"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/001_19-Hiroshige-Kanagawa-1024x669.jpg 1024w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/001_19-Hiroshige-Kanagawa-300x196.jpg 300w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/001_19-Hiroshige-Kanagawa-768x502.jpg 768w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/001_19-Hiroshige-Kanagawa-1536x1004.jpg 1536w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/001_19-Hiroshige-Kanagawa-2048x1339.jpg 2048w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/001_19-Hiroshige-Kanagawa-1568x1025.jpg 1568w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Utagawa Hiroshige: <em>Kanagawa bei Sonnenuntergang<\/em><br>Quelle: Metropolitan Museum NY (open access)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Utagawa Hiroshige (1797-1858) hat diese friedliche Szenerie in seine ber\u00fchmte Holzschnittserie <em>Die 53 Stationen der T\u014dkaid\u014d<\/em> aufgenommen, die er in den Jahren 1833 und 1834 geschaffen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz anders pr\u00e4sentiert sich Kanagawa im Holzschnitt seines Freundes und Konkurrenten Katsushika Hokusai (1760-1849) in seiner Bildserie <em>36 Ansichten des Berges Fuji <\/em>(1826-1833). Nein, hier ist nichts zu sehen von der ruhigen Bucht mit den Fischerbooten, hier droht eine riesige gischtige Woge die drei heimkehrenden Boote zu verschlingen. Ein Drama spielt sich ab, denn viel h\u00f6her als der von Schnee bedeckte Gipfel des Fuji im Hintergrund b\u00e4umt sich das Wasser auf, verspr\u00fcht funkelnde Tropfen und scheint wie mit Fingern nach den Booten zu greifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Werden die M\u00e4nner, die gegen die \u00dcbermacht ank\u00e4mpfen, heil nach Hause zur\u00fcckkehren, oder verschlingt sie diese Woge?<\/p>\n\n\n\n<p>Hokusai starb einige Jahre zu fr\u00fch, um noch mitzuerleben, wie ganz Japan von einer Woge anderer Art erfasst wurde. Am 8. Juli 1853 sichteten Fischer in der Bucht von Uraga vor der damaligen Hauptstadt Edo seltsame Schiffe, von denen zwei von schwarzem Rauch verh\u00fcllt waren und sich ohne Segel auf geheimnisvolle Art auch gegen den Wind vorw\u00e4rts bewegen konnten. Die jungen Vereinigten Staaten pr\u00e4sentierten sich mit diesen \u201eschwarzen\u201c (Dampf-)schiffen machtvoll, um endlich die selbstgew\u00e4hlte Isolation des Landes aufzuheben und Japan der zivilisierten Welt zuzuf\u00fchren. Selbstverst\u00e4ndlich standen die USA nach eigenem Gef\u00fchl an der Spitze dieser auserw\u00e4hlten Nationen, erst danach folgten die europ\u00e4ischen L\u00e4nder, die noch immer an ihren \u00fcberholten Monarchien festhielten, und dann erst Japan mit seinen kuriosen Sitten und der Weigerung, Teil einer besseren Welt zu werden. Das entschiedene Auftreten des daf\u00fcr entsandten Commodore Matthew C. Perry (1794-1858) und die Schiffskanonen, denen die Japaner nichts entgegensetzen konnten, \u00fcberzeugten. Am 31. M\u00e4rz 1854 wurde der erste diplomatische Vertrag Japans mit den USA in Kanagawa unterzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend sich nach 1858 und den Vertr\u00e4gen, die dem Beispiel der der USA folgend auch mit europ\u00e4ischen Staaten abgeschlossen wurden, deren Vertreter in Yokohama niederlie\u00dfen, beharrte Townsend Harris, der diplomatische Vertreter der USA in Japan darauf, in Kanagawa zu bleiben. F\u00fcr ihn war dieser Ort sakrosankt, da hier der erste Vertrag abgeschlossen worden war, hier hatte Commodore Matthew C. Perry sich endg\u00fcltig durchgesetzt. Harris mochte diesen Ort mit dem Blick auf den fernen Fuji und hatte sich im Tempel Zenpuku-ji so gut es ging h\u00e4uslich eingerichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf jeden Fall war Kanagawa besser und viel n\u00e4her an der Hauptstadt als der kleine Ort Shimoda, den Harris gleich nach seiner Ankunft in Japan als bevollm\u00e4chtigter Generalkonsul der USA am 31. August 1856 als Sitz der allerersten diplomatischen Vertretung des Westens in Anspruch genommen hatte. Sicher war ihm nicht mehr bewu\u00dft, dass auf der Izu-Halbinsel, auf der sich Shimoda befindet, auch das Lehen von William Adams gelegen hatte, dem ersten Engl\u00e4nder, der als Schiffbr\u00fcchiger 1600 nach Japan gelangt und zum Berater und hohen Samurai (im Rang eines hatamoto) der damaligen Regierung aufgestiegen war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"597\" src=\"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/002_62.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-215\" srcset=\"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/002_62.jpg 800w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/002_62-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/002_62-768x573.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Tani Buncho: <em>Bucht von Shimoda<\/em>, (1793)<br>Topographische Zeichnung aus: <em>Koyo tansho zu<\/em>\u00a0im &#8222;holl\u00e4ndischen Stil&#8220;<br>Quelle: Nationalmuseum Tokyo<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Beharrlich versuchten Harris&#8216; japanische Gespr\u00e4chspartner, ihm nach seiner Ankunft Shimoda auszureden, da man ihn dort nicht angemessen unterbringen und versorgen k\u00f6nne. Erst kurz zuvor, am 23. Dezember 1854, hatte ein \u00fcberaus heftiges Erdbeben das Land ersch\u00fcttert und war \u00fcberall zu sp\u00fcren gewesen. Doch noch verheerender war der nachfolgende Tsunami, wobei sich zuerst das Meer von der K\u00fcste zur\u00fcckgezogen hatte und dann mit ungeheurer Wucht \u00fcber zahlreiche K\u00fcstenst\u00e4dte, auch \u00fcber Shimoda hereinbrach. Von den etwa 1000 H\u00e4usern dort blieben nur 14 von der Zerst\u00f6rung verschont.<\/p>\n\n\n\n<p>Hokusai hatte dieses Unheil nicht mehr miterlebt und auch nicht die Ereignisse von 1853 und die Ankunft der westlichen Barbaren. Wohl aber sein Konkurrent Hiroshige, der 1858 an der Cholera zugrunde ging, die mit den fremden Schiffen eingeschleppt worden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Hokusai besa\u00df keine Scheu vor den Menschen aus dem Westen, im Gegenteil war er neugierig auf sie und auf die zahlreichen kuriosen Dinge, die sie mitbrachten. Er traf die holl\u00e4ndischen Kaufleute bei ihren Aufenthalten in Edo h\u00e4ufiger, als die Gesetze erlaubten und der Regierung lieb war. Trotz aller Verbote fand er Wege, sich den M\u00e4nnern mit den langen Nasen und den runden Augen zu n\u00e4hern, er arbeitete sogar f\u00fcr sie und nahm Auftr\u00e4ge f\u00fcr Bilder an.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie malte man im Westen, welche Sicht hatten die westlichen Maler auf die Natur, und war dabei etwas, das er selbst ausprobieren konnte? \u00d6lfarben zum Beispiel, und wie f\u00fcllten seine westlichen Kollegen den leeren Hintergrund von Bildern aus? Wie malten sie Wolken, wie stellten sie K\u00f6rper im Raum dar, wie brachten sie Tiefe in ihre Gem\u00e4lde, und warum legten sie um fertige Werke h\u00f6lzerne Rahmen? Was bedeuteten Perspektive und Schatten f\u00fcr eine Abbildung?<\/p>\n\n\n\n<p>Er war beileibe nicht der einzige K\u00fcnstler in Japan, der sich diese Fragen stellte. Nachdem nach 1720 durch die holl\u00e4ndischen Kaufleute in Nagasaki mehr westliche B\u00fccher aller Art, meist wissenschaftliche, aber auch Kunstb\u00fccher, ins Land kamen, sprach sich das bei den japanischen Malern und Holzschnittk\u00fcnstlern herum. Ein gro\u00dfes zweib\u00e4ndiges Kunstbuch von G\u00e9rard de Lairesse (1640\/41-1711) mit dem Titel <em>Het groot schilderboek <\/em>von 1707 mit seinen vielen Abbildungen entpuppte sich als gro\u00dfartige Vorlage, ebenso f\u00fcnf \u00d6lgem\u00e4lde, die 1724 als Geschenk f\u00fcr den Sh\u014dgun pr\u00e4sentiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Begeistert und \u00fcberw\u00e4ltigt von der realistischen Darstellung lehnten einige japanische K\u00fcnstler daraufhin ihre eigenen Traditionen als \u201eminderwertig\u201c ab. \u201eNur im holl\u00e4ndischen (d.h. westlichen) Stil kann man Dinge akkurat abbilden\u201c, war der Maler und Arzt Shiba K\u014dkan (1738-1818) \u00fcberzeugt, nachdem er das Lehrbuch von de Lairesse durch den Opperhoofd (das Oberhaupt) der Holl\u00e4nder auf Deshima Isaak Titsingh (in Japan 1770-1784) kennengelernt hatte. Auch an das ebenfalls importierte <em>W\u00f6rterbuch der K\u00fcnste und der Wissenschaften<\/em> von Egbert Buys hielt er sich, aus dem er den Kupferdruck erlernte. Und inzwischen gab es auch westliche Vorlagen, durch die Venedig, die Pyramiden und der Koloss von Rhodos bekannt geworden waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Shiba K\u014dkan wie auch bei Hokusai sind deutliche Anleihen aus dem Lehrbuch von de Lairesse zu erkennen. 1805\/06 schuf Hokusai bereits im westlichen Stil <em>Drei Boote auf dem Weg von Edo zur B\u014ds\u014d-Halbinsel<\/em>. In seine <em>Manga-<\/em>Hefte (begonnen 1814\/1815), ebenfalls eine Anleitung f\u00fcr angehende Maler, nimmt er Abbildungen von unterschiedlichen Wellenformen auf, und gleichzeitig entstehen perspektivische Ansichten ber\u00fchmter Orte in Japan mit Wolkenformationen im westlichen Stil. Dazu geh\u00f6ren auch gemalte Holzrahmen, die er manchmal mit westlichen Buchstaben schm\u00fcckt, die nur wenige Japaner kannten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/003_86-1024x792.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-216\" width=\"620\" height=\"479\" srcset=\"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/003_86-1024x792.jpg 1024w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/003_86-300x232.jpg 300w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/003_86-768x594.jpg 768w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/003_86-1536x1188.jpg 1536w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/003_86-2048x1584.jpg 2048w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/003_86-1568x1213.jpg 1568w\" sizes=\"(max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption>Katsushika Hokusai: <em>Drei Boote auf dem Weg von Edo zur Boso-Halbinsel<\/em>,<br>1805\/1806\u00a0im holl\u00e4ndischen Stil mit gezeichnetem Rahmen<br>Quelle: Nationalmuseum Tokyo<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Aber die <em>Gro\u00dfe Welle vor Kanagawa<\/em> w\u00e4re nie zu einer Ikone japanischer Kunst geworden, h\u00e4tte sich Hokusai strikt an die Vorschriften westlicher Kunst gehalten. Mit 70 Jahren, als er die Welle malte, spielte er mit dem, was er von ihr gelernt hatte, benutzte einige ihrer Gesetze und blieb doch ganz der japanischen \u00c4sthetik verhaftet. Mit souver\u00e4ner K\u00fchnheit vertauscht er die Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnisse, setzt den heiligen Berg Fuji mit \u00fcber 3700 m H\u00f6he winzig klein in die Mitte des Bildes und baut daf\u00fcr die Welle auf der linken Seite zu beeindruckender H\u00f6he auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute z\u00e4hlt die <em>Gro\u00dfe Welle<\/em> zu den wichtigsten Gem\u00e4lden der Welt, ist in allen Kulturen beheimatet und in unz\u00e4hligen Abwandlungen gleicherma\u00dfen pr\u00e4sent.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Jahr 2025 plant die japanische Regierung eine Neuausgabe der einheimischen Geldscheine, und der neue 1000-Yen-Schein wird die <em>Gro\u00dfe Welle <\/em>auf der R\u00fcckseite tragen, als Verneigung vor dem gro\u00dfen K\u00fcnstler und seinem Genie.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/new-japanese-banknote-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-217\" srcset=\"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/new-japanese-banknote-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/new-japanese-banknote-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/new-japanese-banknote-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/new-japanese-banknote.jpg 1425w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Und G\u00e9rard de Lairesse? Nachdem er so viele angehende K\u00fcnstler im Westen wie auch im Osten beeinflu\u00dft hatte, galten er und der \u201eZopfstil\u201c Anfang des 19. Jahrhunderts als v\u00f6llig \u00fcberholt. Als der bayerische K\u00f6nig Ludwig I. 1847 Wilhelm von Kaulbach damit beauftragte, die Fassade der Alten Pinakothek in M\u00fcnchen mit Fresken zu schm\u00fccken, die ihn als Kunstm\u00e4zen preisen sollten, ist auf einem dieser Bilder der alte de Lairesse abgebildet, der vom Musenross, dem gefl\u00fcgelten Pegasus, r\u00fccksichtslos \u00fcber den Haufen geritten wird. Er und sein akademischer Malstil waren hoffnungslos aus der Mode, und niemand erinnerte sich daran, dass er einmal nicht nur westliche Maladepten, sondern auch japanische Holzschnittk\u00fcnstler beeindruckt hatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr ein h\u00fcbscher Ort, dieses Kanagawa mit seinen bescheidenen H\u00e4usern und Herbergen entlang der gro\u00dfen Ostmeerstra\u00dfe T\u014dkaid\u014d. In der Bucht liegen einige Fischerboote vert\u00e4ut, denn langsam n\u00e4hert sich der Abend. Wanderer gehen die H\u00e4user entlang, die sich noch nicht entschieden haben, ob sie bereits hier n\u00e4chtigen sollen, obwohl sie von aufdringlichen Hausm\u00e4gden dazu aufgefordert<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/?page_id=213\"><span class=\"screen-reader-text\">&#8222;Katsushika Hokusai und die Gro\u00dfe Welle vor Kanagawa&#8220;<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-213","page","type-page","status-publish","hentry","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/213"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=213"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/213\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":218,"href":"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/213\/revisions\/218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.japanisches-bayern.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=213"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}